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Friday, February 5th 2010, 10:25pm

Schwellenangst: Angst vor dem Erwachsenwerden

Hallo,

ich habe folgendes Problem: und zwar scheint es ganz
fürchterlich für mich zu sein, zu akzeptieren, dass ich erwachsen werde
- oder bereits bin (ich bin jetzt 22 Jahre alt), zumindest auf dem
Papier. Nach der Schulzeit begann ich meine erste Ausbildung, die ich
nach wenigen Monaten wieder abbrach. Die Ausbildung war an sich okay,
aber ich wurde schnell unzufrieden; so unzufrieden, dass ich eine
heftige Aversion gegen die ganze Geschichte entwickelte und schließlich
mit Depressionen zu Hause saß. Beim zweiten Versuch, nochmal zur Arbeit
zu gehen, verfuhr ich mich ständig mit meinem Auto auf dem Weg dorthin
und kam wieder heulend zurück. Zu guter Letzt entschied ich mich doch
dafür, abzubrechen und es ging mir etwas besser.
Natürlich schleichte sich darauf hin das heftige Gefühl von Nutzlosigkeit ein, da ich ja keiner Beschäftigung nachging, die mir Sinn geben könnte.
Zwischenzeitlich
hatte ich 2 verschiedene Jobs, mit denen ich auch unzufrieden war.
Einen davon kündigte ich selber und den zweiten konnte ich nicht einmal
mehr ausführen, da die Arbeitgeber schon im Vornerein beim
Probearbeiten merkten, dass ich sehr halbherzig an die Sache ran ging.
Zum
letzten Jahresviertel 2009 begann ich erneut eine Ausbildung. Mich
überrannten dieselben Gefühle wie beim ersten Mal - nur etwas heftiger.
Während der Berufsschulzeit allerding ging es mir jedoch gut. Ich war
sehr gut im Unterricht, weil es interessant ist, doch die Praxis machte
mir irgendwie eine unerklärliche Angst. Die daraus folgenden
Depressionen waren um einiges schlimmer; die Ausbildung versuchte ich
trotz allem weiter durchzuziehen. Ich gab Alles darauf, meine Gefühle
und Launen zu vertuschen - was mir meines Erachtens sehr gut gelang -,
dennoch bemerkten die Ausbilder, dass ich nicht glücklich bin und
kündigten mich nach der Probezeit.
Nach der "wieder errungenen Freiheit" durchlebte ich quasi für wenige Tage eine euphorische Phase und mir ging es wieder besser.
Beim
nächsten Versuch einen Job nachzugehen, passierte mir wieder soetwas.
Ich war sehr motiviert, freute mich auf den Job, fuhr hin, bekam Panik,
war sehr gereizt weil ich keinen Parkplatz fand und fuhr weinend und
aggressiv nach Hause, von wo aus ich die Arbeitsstelle anrief und
mitteilte, dass ich nicht kommen konnte. Somit vergeigte ich mir wieder
eine Chance.

Ich habe mich schon oft gefragt, weshalb und wovon
diese Gefühle überhaupt kommen und was mich wirklich stört. Mein
Verstand sagt mir "man muss sich seiner Arbeit nunmal beugen, muss Geld
verdienen", doch mein Inneres oder Unterbewusstsein scheint was anderes
zu sagen (darauf wies mich meine Therapeutin hin). Ich glaube, ich will
irgendwie nicht arbeiten gehen, obwohl ich will. Das klingt sehr
paradox und es ist nicht so, dass ich faul bin, da ich gerne helfe und
es mag, sinnvolle Arbeit zu leisten. Irgendwas widerstrebt mir.
Zu meiner Schulzeit ging es mir recht gut und seitdem ich draußen
bin, verläuft mein Leben wie im Chaos. Ich bekomme nichts hin, bleibe
stehen, kann meine Ziele nicht erreichen; dabei scheine ich mir selbst
im Weg zu stehen.

Meine Mutter vermutet, dass ich eine
Schwellenangst habe und im Innern nicht erwachsen werden möchte. Als
sie das so sagte, merkte ich, dass sie Recht hat. Ich trauere oft "den
alten Zeiten" hinterher und äußerte sogar vor wenigen Tagen einmal den
Wunsch, dass ich alles dafür geben würde, wieder 12 Jahre alt zu sein.
Es
ist sehr auffällig, dass ich Aversionen entwickel, sobald ich etwas
Neues anfangen will. Und das stört mich -verstandesgemäß- sehr in
meinem Plan, mein Leben anständig fortzuführen.

Meine Frage
dazu: Gibt es unter Euch Personen, die Ähnliches durchlitten oder
Schwellenangst haben? Könnte diese Sache uA einer möglichen ADS
zugrunde liegen?

Ich sage mögliche ADS, weil bei mir noch nichts diagnostiziert wurde.
Knapp
zu meiner Person: Ich habe als Kind die ersten 5 Jahre meines Lebens
nicht mitbekommen (so beschreibe ich es immer). Ich war ein sehr
ruhiges, verträumtes Kind; befand mich nur in meiner eigenen Welt und
interessierte mich nur für mich und allem, was in mir geschah.
Im Kindergarten, so erzählte mir mein Vater, verkroch ich mich sofort
in meine gewohnte Lieblingsspielecke, wo ich für mich alleine spielte.
Sobald sich wer dazugesellen wollte, um mitzuspielen, fühlte ich mich
in meiner Beschäftigung gestört (krisch, jammerte, pienzte oder weinte,
um den Eindringling zu vertreiben). Es war generell schwer für die
Erzieherinnen, mich überhaupt in irgendwelche Gruppen oder
Veranstaltungen mit zu integrieren.
Zur Schulzeit war ich auch noch
sehr verträumt, sehr sehr langsam und unaufmerksam. Heute ist es nicht
mehr so heftig. Ich schätze seit dem ersten Schulwechsel wurde alles
besser - die Unkonzentriertheit und Unaufmerksamkeit blieben; genauso
wie Tagträumerei.
Meine Eltern (ich mache ihnen deshalb keinen
Vorwurf) sorgten sich nicht darüber und dachten, es wäre mein
charakterliches Wesen, so verträumt zu sein, welches sich mit den
Jahren entwickelt und bessert. Das Einzige, was sie mal testeten, waren
meine Gehirnströme am EEG, da sie vermuteten, ich hätte vielleicht
Absencen (wegen meiner scheinbar unnatürlichen Trägheit als Kind) und
da mein kleiner Bruder damals sowieso regelmäßig ein EEG bekam (er hat
Epilepsie) war das eine gute Gelegenheit, mich mal mittesten zu lassen.
Ohne Befund.
Ich habe mich schon in die Materie des ADS und ihre
Formen etwas eingelesen und es gibt viele Faktoren, die auf mich
zutreffen. Besondere Faktoren, die immer ziemlich weit "oben" genannt
werden, wie "schlechte" Motorik & Vorstellungskraft sowie
Rechtschreibschwäche, passen allerdings absolut garnicht zu mir. Soviel
zu dieser These.

Ich hoffe, Jemand weiß Rat für mich und mein unentbehrliches Kind in mir, welches mir stetig meine Pläne verreißt. :)


LG,
Robin

~Da wo Musik spielt, lass' Dich ruhig nieder; böse Menschen haben keine Lieder~

Zarinka

Lebenskünstler

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Sunday, February 21st 2010, 10:07am

Hallo Robin,
Ob es was mit ADS bei deiner Schwellenangst zu tun hat, kann ich dir leider auch nicht sagen. Aber angeblich habe ich ja auch leicht ADS.
Ich jedenfalls konnte es als Kind nicht erwarten endlich erwachsen zu sein, und ich hatte auch nie Angst davor. Jedoch glaube ich dass ich wohl nie wirklich richtig erwachsen geworden bin.

Ich weiß nicht wie man sich als Erwachsener fühlt, oder was man da fühlt. Ich bin auch heute noch sehr verträumt und mache manchmal Dinge, wo andere Erwachsene nur den Kopf schütteln. Habe auch manchmal zu hören bekommen: "Du wirst wohl nie erwachsen." Oder es wurde mir die Frage gestellt: "Wann wirst du endlich erwachsen".

Dann habe ich mal vor Jahren vom kleinen Drachen Tabaluga gehört. Diese Geschichte mit schönen Liedern, höre ich mir auch heute immer noch gerne an.

"Ich wollte nie erwachsen sein ...,so fängt das Lied an welches mir besonders gut gefällt, und endet mit,...irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben,..."

Und auch ich bin irgendwo tief in mir ein Kind geblieben. Und das ist eben auch ein Teil von mir. Aber der andere Teil ist wohl doch erwachsen geworden, und dieser Teil muss eben manchmal "das Kind in mir" ein wenig erziehen, damit es nicht macht was es will. ;)

Gruß Zarinka
"Von allen Besitztümern auf Erden ist das wertvollste die Lebenskunst."
:spinne:

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Wednesday, February 24th 2010, 11:00pm

Ich danke Dir für den Beitrag, Zarinka.

Ja, es scheint wohl so zu sein, dass viele Leute nicht wissen, ob sie wirklich erwachsen sind oder jemals werden können.
Ich kenne auch viele Erwachsene, die kindisch sind. Allerdings habe ich keinen bisher kennengelernt, der dadurch wirklich ein Problem hatte.

Ich komme nicht weiter in meinen Vorhaben und das nervt mich.

Dennoch ist es immerwieder ganz angenehm zu erfahren, dass es noch viele weitere "große Kinder" gibt. :)

Ich glaube, ich werde bald dahinter kommen. Ich rede ja recht regelmäßig mit meiner Therapeutin über solche "Problemchen" und werde auch bald wissen (wenn man das so nennen kann) ob ich wirklich ADS habe oder nicht. Und vielleicht auch, ob diese Sache etwas damit zutun hat.

~Da wo Musik spielt, lass' Dich ruhig nieder; böse Menschen haben keine Lieder~

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Thursday, February 25th 2010, 5:58pm

Hi Robin :)
deine Geschichte erinnert mich etwas an meine.
Auch ich war als Kind sehr ins Innere zurückgezogen,
Kindergarten ging schonmal gar nicht, ich bekam da oft 40 Fieber (das war reinster Stress dort für mich)
und musste nach Hause gebracht werden, meine Eltern mussten ihre Arbeitszeiten so eintakten dass immer jemand zu hause war um auf mich aufzupassen.
Später in der Schule war ich sehr ruhig und zurück gezogen,
Pausen mochte ich nicht, da ich keinen ruhigen Platz auf dem Pausenhof fand.
Alllerdings war der Unterricht für mich so spannend wie für die meisten heute TV, das war mein Element, weil alles geregelt vor sich ging.
Außerdem hatte ich immer Angst zu versagen, darum war ich ständig bestrebt die besten Noten zu bekommen.

Hattest du eigentlich damals einen konkreten Berufswunsch gehabt?

Ich hatte damit große Probleme, denn ich fand Schule schön und hatte Angst vor einer Ausbildung, deswegen habe ich sogar nach der Mittelschule noch ein Fachabi angehangen, nur um Zeit zu gewinnen.

Später wusste ich immernoch nicht was ich werden wollte und stürzte mich in ein Freiwilliges Soziales Jahr (1 Jahres Praktikum!)
Wieviele Tränen dabei geflossen sind, vorallem die Seminare waren hart, denn ich durfte in den Wochen nicht zuhause schlafen.

Jetzt befinde ich mich im letzten jahr meiner ausbildung, bin eigentlich zufrieden - obwohl auch hier und da ab und zu Tränen laufen, da manche Situationen unüberschaubar werden.

Das einzige was mir Angst macht ist die Frage ob ich nach der Ausbildung arbeiten gehen werde,
arbeiten muss ich sonst werde ich wahnsinnig aber zur gleichen Zeit ist auch die große Amgst vor dem Unbekannten da.

Es ist gut dass du dich mit deiner Therapeutin über deine probleme auseinander setzten tust, sicher kann man nicht jeden berg erklimmen, aber umgehen *g*
Ich drück dir die daumen, dass du die Antwort auf deine frage bald findest.
Einen Menschen zu lieben heißt nicht, ihn mit der eigenen "Liebe" zu erdrücken oder ihm diese aufzuzwingen.

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Robin (05.03.2010)

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Saturday, February 27th 2010, 5:07pm

Die Tendenz keine Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen haben heute viele junge Menschen. Es ist bequemer versorgt zu werden. Es gibt Menschen, die mauscheln sich so durch ihr Leben, Diagnosen zu bekommen ist ja nicht das Problem dabei, die einem Arbeitsunfähigkeit bescheinigen.

Dieser Weg, Robin, steht dir also offen wie ein Scheunentor. So das dein bevorzugter Lebensweg ist. Ich verurteile das keineswegs, es hat nur auch unangenehme Konsequenzen, dadurch, dass es gesellschaftlich ein Scheitern im Leben ist. Nach dem Warum fragt dich nämlich niemand später.

In Bezug auf ADS ist es sicherlich "typisch" eine Allergie gegen "muss" und "langweilig" zu haben, Frustrationsintoleranz zu erleben, das kann sich steigern bis zur nächsten Kündigung und auch ewig so weiterziehen. Schön ist, es sind ja immer die anderen Schuld. Blöde ist aber, wenn das nicht weiter hilft. Und Angst ist auch ein tolles Argument nichts zu tun. Oder Unsicherheit.

Ich zählte neulich mal nach, ich hatte etwa 16 verschiedene Arbeitsstellen in meinem Leben. Und bin nun 41. Ich kenne mich also mit weglaufen und untertauchen gut aus. :D

Die Kernfrage ist: wie stellst Du dir konkret dein Leben vor? Was möchtest Du gerne machen und was brauchst Du alles an Zeit, Wissen und Fertigkeiten, um das tatsächlich umzusetzen? Damit Du für dich zufrieden leben kannst und glücklich wirst.

Das dabei Dinge passieren, die dir nicht gefallen, magst Du unter einem anderen Blickwinkel dann vielleicht als Herausforderung sehen, eben das zu üben was Du ganz schlecht kannst, aber für ein angenehmes Berufsleben brauchst. Sich unterordnen können, Frust aushalten, wenn Du was tun sollst, worauf Du keine Lust hast, alternativ mit Risiken leben als Freiberuflerin, wenn dein Einkommen dann ganz alleine von deinen Fähigkeiten abhängt (wo Du dann auch Langweiliges tun musst und dich Kundenwünschen unterordnen).

Ich kann mir nämlich vorstellen, dass deine Aversion gegen ein Leben in Freiheit und Selbstverantwortung darin begründet liegen kann, dass Du das Leben als Erwachsene allgemein unrealistisch rosarot einschätzt.

Erwachsen sien bedeutet btw. eineswegs nicht auch Kind sein zu dürfen, denn das sind integrative Prozesse, Du gewinnst hinzu und verlierst nichts. :)
Es ist nichts furchtbarer anzuschauen als grenzenlose Tätigkeit ohne Fundament. (Goethe)

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Friday, March 5th 2010, 4:33pm

@Gwynplaine



Danke für Dein Post.

Unsere Geschichten sind wirklich sehr ähnlich.. hätte ich nie erwartet.



Blöd nur, dass unser Weg in die Zukunft mit soviel Frust verbunden ist, der eigendlich garnicht sein muss. :thumbdown:



Zu Deiner Frage: Ich hatte nie einen eindeutigen Berufswunsch gehabt.
Es gab immer wieder andere Dinge, wo ich mir dachte, "okay, das wäre
doch was für mich" - konkreter ging es nie. Ich bin mir heute noch
unsicher, bzw. wieder unsicher, ob mein jetziger Berufswunsch beständig
bleibt. Ich war mir 3 Jahre lang sicher, denn bessere Alternativen gab
es für mich nicht; doch nach der langen, trüben Stagnationsphase, in
der ich mich noch immer befinde, hat sich diese Berufsvorstellung
wieder etwas verwischt.

Ich weiß nicht, ob ich nach Idealen strebe, aber zumindest möchte ich
etwas, womit ich zufrieden sein kann und sowas zu finden ist für mich
sehr schwer. Viele verstehen es nicht, weil man alles irgendwie
aushalten kann, aber ich nicht...

Du bist zufrieden mit Deiner Ausbildung/Arbeit? Das ist schonmal die halbe Miete. :)
Ein Glück, soetwas Passendes zu finden. Perfekt ist leider nichts udn
ich weiß nicht, wie oft ich mir das vor Augen halten muss, um es zu
akzeptieren. Hattest Du einen konkreten Berufswunsch? Wusstest Du auch
nie, was Du (machen) willst?





@Ellie



Danke für Deinen Post.



Es ist wahr, dass es bequemer ist, versorgt zu werden - aber es ist
auch wahr, dass die meisten jungen Menschen unabhängig leben wollen.
Ich für meinen Teil hänge nicht an unserer Familienwohnung daheim und
möchte mir lieber mein eigenes Leben gestalten.



Ich weiß, dass es mir offen steht in einer Weise - und ich möchte auch,
aber es wehrt sich. Es ist bloß so, dass ich schon soviele Jahre
verschwendet habe, indem ich falsche Entscheidungen traf und aufs Neue
Angst habe, falsche Entscheidungen treffen zu können und damit noch
mehr Jahre zu vergeuden. Wenn diese innere Panik und Blockade nicht
vorhanden wäre, könnte ich auch leicht sagen "okay, ich geh mir jetzt
einen Job suchen und arbeiten".



Ich habe keine Ahnung, ob eine mögliche ADS diese "Symptome" wie
niedrige Frustrationstoleranz, Depressionen, schlechtes Selbstwert etc.
verstärkt; schließlich können diese auch ohne ADS existieren, das weiß
ich. Ich wollte bloß wissen, ob eine ADS zusätzlich meine Problematik
verstärkt oder nicht. Dann wüsste ich nämlich, dass das vielleicht ein
Mitgrund sein könnte, was mir bisher alles so erschwerte und immernoch
erschwert.



Ich plane immer alles. Und mein Plan ging super auf, wären da nicht die
wirtschaftliche Lage, der Fakt, einfach keine Zusage oder
Stellenangebot zu bekommen oder einfach das Problem, dass während
meiner Ausbildungszeit auftauchte. Mein zukünftliches Leben stelle ich
mir simpel vor. Eine eigene Wohnung, einen festen, zufriedenstellenden
Job und genügend Ausgleich. Zum glücklich sein reicht mir das.



Ich weiß, dass bei jeder Arbeit unangenehme Dinge auf mich warten und
das nicht alles rosig ablaufen kann, das will ich auch garnicht. Bloß
Zufriedenheit.



Meine Aversion gegen ein Leben in Freiheit? Oh nein, Freiheit ist das, was ich bestrebe - in nahezu allen Dingen.

Und eines könnte sicherlich sein: Ja, ich stelle mir Vieles anders vor,
als es die Realität überhaupt zulässt, bin dann entäuscht oder
Ähnliches. Damit wurde ich schon öfters konfrontiert.



Ich verliere schon etwas. Zeit.

Und Kindsein werde ich irgendwo immer. :P

~Da wo Musik spielt, lass' Dich ruhig nieder; böse Menschen haben keine Lieder~

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